depressionen

Depressionen sind weit verbreitet. Sie fühlen sich niedergeschlagen, erschöpft und antriebslos. Sie verlieren das Interesse, aktiv am Leben teilzunehmen. Die Psychologie geht bei der Entstehung von Depressionen von vielfältigen Ursachen aus. Depressionen treten in einigen Familien gehäuft auf, neben möglicher genetischer Vererbung wird auch von sozialer Vererbung ausgegangen. Belastungen, Traumatisierungen und ungesunde Verhaltens- und Denkweisen werden von Generation zu Generation weitergegeben.

Typische Anzeichen für eine Depression

  • niedergeschlagene oder gedrückte Stimmung oder Gefühllosigkeit
  • Freudlosigkeit bzw. Interessenverlust an Dingen, die zuvor Freude bereitet haben
  • Antriebsmangel, erhöhte Ermüdbarkeit

Weitere Beschwerden wie mangelndes Selbstvertrauen, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen, Schlafstörungen sowie innere Unruhe können auftreten.

Bestehen diese Symptome über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen, kann dies auf eine Depression hindeuten. Besteht bei Ihnen der Verdacht auf Depression, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, auch, um körperliche Ursachen auszuschließen. 

Eine schwierige Kindheit oder traumatische Erlebnisse begünstigen eine Depression. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, welche Fähigkeiten Sie erworben haben, um mit belastenden Situationen umzugehen.

Wichtig ist auch, ob Sie die Chance hatten, das Gefühl von Selbstwirksamkeit zu entwickeln. Wissen Sie, was Sie wollen? Haben Sie den Eindruck, Ihr Leben selbst bestimmen und beeinflussen zu können?

Im Erwachsenenalter kann die Häufung von Belastungen eine Erkrankung auslösen. Auch bei einer scheinbar glücklichen Kindheit kann eine Depression auftreten. Extreme emotionale Momente, wie der Tod eines geliebten Menschen, können zu einer langfristigen emotionalen Ausnahmesituation führen.

Hypnose kann bei einer Depression helfen

Eine ursachenorientierte Behandlung mit Hypnose kann nachhaltig darin unterstützen, eine Depression dauerhaft zu überwinden. Die tief im Unterbewusstsein verborgenen Ursachen können gefunden und aufgelöst werden. Wenn die Wurzel der Depression nicht entfernt wird, kann diese immer wieder kommen wie ein Unkraut, das tief in der Erde verwurzelt ist. Unkraut wächst nach, wenn es nur oberflächlich entfernt wird und die Wurzel weiter in der Erde steckt. Sind Kindheitsthemen Ursache der Depression, kann im Zustand der Trance eine Altersregression durchgeführt werden. 

So können Sie sich wieder als Kind in die früheren Situationen hineinfinden. Die Entstehungsgründe einer Depression können sich dadurch entdecken und lösen lassen. Die direkte Arbeit im Unterbewusstsein ermöglicht auch den Zugang zu Themen, die im Wachzustand von Ihnen nicht bewusst wahrgenommen wurden.

Nicht immer steht hinter einer Depression ein konkret greifbares Erlebnis. Es ist grundsätzlich wichtig, die mit der Depression verbundenen Konflikte und Gefühle zu lösen. Auch eine gefühlsmäßige Verbindung mit den ureigenen Wünschen und Träumen unterstützt dabei, einen Weg aus der Depression zu bahnen.

In der Trance fällt der Zugang zu dem innersten Kern leichter. Gefühle wie Verspieltheit und Lebenslust werden geweckt, so verschüttet sie auch sein mögen. Lassen Sie uns jetzt einen Termin für Ihre Hypnose vereinbaren.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine unbehandelte Depression über Monate oder Jahre bestehen bleibt, ist sehr hoch. Den meisten Menschen, die unter einer Depression leiden, kann gut geholfen werden. Je früher die Behandlung begonnen wird, desto größer sind auch die Erfolgschancen.

Die auflösende Hypnosetherapie bietet einen effektiven Weg, Ursachen der Depressionen aufzudecken und dauerhaft zu lösen. Dadurch wird eine langfristige Heilung möglich.

Bei psychischen Notfällen, wie akuten Selbstmordgedanken, ist unverzüglich fachärztliche Hilfe zu suchen. Diese ist zum Beispiel rund um die Uhr über die zentrale Notaufnahme des UKE zu erhalten: 

https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/behandlungsangebot/notfallbehandlung/index.html

Stefan, 28 Jahre, Single

Ich merkte schon länger, dass etwas nicht mit mir stimmte. Immer öfter saß ich in mich gekehrt und angespannt herum. Nachts lag ich wach, bleischwer und müde, aber quälende Gedanken und Rückenschmerzen hielten mich wach. Obwohl ich behütet aufgewachsen bin, fühlte ich mich schon seit meinem 12. Lebensjahr immer wieder traurig und unverstanden. Gespräche, Therapien, Medikamente, nichts hatte mir geholfen. 

Doch Stefan möchte sich nicht damit abfinden, möchte endlich glücklich sein können.

Ina, 42 Jahre, Mutter

Bei mir begann es mit diffuser Angst. Die einfachsten Dinge wurden immer mühseliger, Einkaufen gehen zum Beispiel. Es fiel mir immer schwerer, mich zu entscheiden. Ich fing an, sehr früh aufzuwachen, mir Sorgen zu machen. Nichts machte mir mehr Freude. Dazu kamen die Schuldgefühle gegenüber meinen Kindern, die ich immer öfter anbrüllte. Danach bekam ich regelmäßig Weinkrämpfe, weil ich Angst hatte, das Leben meiner Kinder zu zerstören. Ich hatte keine schöne Kindheit mit einem cholerischen Vater und einer lieblosen Mutter. Ich hatte mir vorgenommen, es besser zu machen. Die Situation fühlte sich für mich immer verzweifelter und auswegloser an, weil ich doch für meine Kinder funktionieren musste

Ina will unbedingt Angst und Verzweiflung überwinden, die sie nur sehr schwer ertragen kann, und für Ihre Kinder besser sorgen können. 

Zwei typische Fälle von Depressionen, wie ich sie häufiger in meiner Praxis sehe. 

Eine Patientin hatte schon einen Klinikaufenthalt hinter sich und es ging ihr wieder schlecht als sie zu mir kam. Nach sieben Stunden Hypnosetherapie sagte sie ganz erleichtert zu mir:

„Ich bin wieder ich. Und mein Partner hat zu mir gesagt: Endlich habe ich meine Frau zurück.“